Einmal pflanzen – und der Frühling kommt jedes Jahr wieder

Einmal pflanzen – und der Frühling kommt jedes Jahr wieder

Stell dir vor: Der Winter ist noch gar nicht richtig vorbei – und plötzlich leuchten die ersten Krokusse aus den sonst noch kahlen Beeten hervor. Unter Sträuchern öffnen sich Schneeglöckchen und wenig später übernehmen kleine Narzissen das Frühlingsprogramm. Und das Schönste daran: Dafür müsst ihr gar nicht jedes Jahr neu pflanzen. Mit Blumenzwiebeln zum Verwildern wird euer Garten mit der Zeit fast von allein immer schöner.

Jetzt im Herbst ist die beste Zeit, diese kleinen Frühlingsschätze in die Erde zu bringen. Das Prinzip ist herrlich unkompliziert: pflanzen, warten und im Frühjahr freuen. Viele geeignete Zwiebelblumen bleiben dauerhaft im Boden, kommen jedes Jahr wieder und können sich an einem Standort, an dem sie sich wohlfühlen, nach und nach vermehren. So entstehen mit den Jahren immer größere – natürlich anmutende – Blütenteppiche.

Besonders schön sind Krokusse, denn sie gehören zu den ersten Farbtupfern des neuen Gartenjahres. „Spring Beauty“ ist mit seinen violett-weiß gezeichneten Blüten ein kleines Schmuckstück. „Romance“ bringt mit seinem sanften Creme- bis Buttergelb Wärme in den noch winterlichen Garten, während „Snowbunting“ mit seinen hellen, fast weißen Blüten besonders leicht und natürlich wirkt. Mischt ruhig mehrere Sorten miteinander – so entsteht ein abwechslungsreiches Bild, das euch jedes Frühjahr aufs Neue überrascht.

Natürlich darf auch das Schneeglöckchen in einem Verwilderungssortiment nicht fehlen. Die kleinen weißen Blüten sind für viele Gartenfreunde das schönste Zeichen dafür, dass der Winter langsam seinen Rückzug antritt. Unter laubabwerfenden Sträuchern und Bäumen fühlen sie sich besonders wohl und können dort mit der Zeit immer größere Gruppen bilden.

Etwas später übernehmen die Narzissen. „Pueblo“ wirkt mit ihren cremeweißen Blüten und der zunächst zartgelben Trompete wunderbar elegant und lässt sich hervorragend mit anderen Frühlingsblühern kombinieren. „Baby Moon“ bleibt kleiner und bezaubert mit vielen leuchtend gelben Blüten. Gerade in lockeren Gruppen passt sie wunderbar in natürlich wirkende Gartenbereiche.

Und wie pflanzt ihr einen solchen Frühlingsgarten? Am besten gar nicht zu ordentlich! Verteilt die Zwiebeln locker unter Gehölzen, am Beetrand oder in geeigneten Rasenflächen. Wer es besonders natürlich mag, wirft eine Handvoll Zwiebeln einfach vorsichtig auf die gewünschte Fläche und pflanzt sie dort ein, wo sie liegen bleiben. So entstehen keine künstlichen Reihen, sondern kleine Blüteninseln, die aussehen, als hätte die Natur sie selbst angelegt. Als Faustregel für die Tiefe gilt: doppelt bis dreifach so tief, wie die Zwiebel hoch ist.

Viel Pflege brauchen die Frühlingsblüher anschließend nicht. Lasst lediglich nach der Blüte das Laub stehen, bis es von selbst vergilbt ist. So können die Zwiebeln Kraft für das nächste Frühjahr sammeln.

Das ist Gärtnern für Genießer: einmal im Herbst pflanzen und sich anschließend Jahr für Jahr überraschen lassen. Jetzt findet ihr bei uns eine schöne Auswahl an Blumenzwiebeln zum Verwildern. Stellt euch eure Lieblingsmischung zusammen und schenkt eurem Garten schon heute ein Stück vom nächsten Frühling.