Kick-off für das Hochbeet
So ein Hochbeet ist eine klasse Erfindung. Salat, Gemüse und Kräuter wachsen darin viel besser als im normalen Boden. Ein Hochbeet ist gut für den Rücken, braucht nicht viel Platz und eignet sich perfekt für dich, wenn du wenig Zeit in deinen Erntesegen stecken willst. Mit maximal einer Stunde Pflegeaufwand pro Woche kommst du gut hin. Und mal ehrlich: Wer kann sich nicht eine Stunde Zeit pro Woche für eine Aktivität an der frischen Luft nehmen, wer hat nicht zwei Quadratmeter Platz?
Auf den Untergrund kommt es zum Glück nicht an. Wichtig ist nur, dass alle Stellen im Hochbeet für dich bequem erreichbar bleiben. Wenn du von beiden Seiten Zugriff hast, sollte die maximale Breite deshalb 120 Zentimeter betragen. Ein einzelnes Hochbeet sollte außerdem nicht länger als zwei Meter sein – sonst kann die schwere Erde den Beetrahmen unter Umständen auseinanderdrücken.
Bei der Höhe kommt es ein bisschen darauf an, wie groß du bist und was du pflanzen möchtest. Die Standardhöhe liegt bei 75 bis 80 Zentimetern.
So gut wie alle Gemüsearten brauchen viel Licht. Stell dein Hochbeet deshalb am besten an einen Platz, an dem den ganzen Tag die Sonne scheint (wenn sie scheint). Ist dein Hochbeet nicht quadratisch, sondern länger als breit, richtest du es idealerweise in Nord-Süd-Richtung aus.
Ein Hochbeet macht dich unabhängig vom Untergrund. Deshalb ist es erst einmal nicht so wichtig, was unten drunter ist. Trotzdem solltest du vorhandenen Bewuchs entfernen und die Fläche ebnen, bevor du das Hochbeet aufstellst.
Auch ohne Garten kannst du mit einem Hochbeet leckeres Bio-Gemüse auf Balkon und Terrasse ernten. Weil ein Hochbeet mehr Volumen hat als ein Blumenkübel oder Balkonkasten, fällt die Ernte trotzdem reichlich aus. Das Problem: Ein normales Hochbeet kann schnell eine Tonne wiegen. Achte deshalb darauf, dass die Beetfüllung nicht zu schwer wird. Am besten ziehst du einen Zwischenboden ein und beschränkst dich auf etwa 40 Zentimeter Substrat – das reicht für die Gemüsewurzeln völlig aus. Erkundige dich auf jeden Fall vorher, wie hoch die zulässige Dauerlast deines Balkons ist.
Ein Hochbeet wird idealerweise in mehreren Schichten aufgebaut. So entstehen gute Drainage, optimale Nährstoffversorgung und zusätzliche Wärme durch die Verrottung. Bewährt hat sich folgende Methode für ein klassisches Hochbeet (ca. 80–100 cm hoch):
Ganz unten kommt eine grobe Schicht aus Ästen, Zweigen und Holzhäcksel oder alternativ Blähton als Drainage (ca. 30 cm). Diese Schicht trittst du leicht an, damit sie später nicht zusammensackt.
Darauf folgt eine Mischung aus altem Rasenschnitt, alter Blumenerde und Herbstlaub – die zweite Ebene darf ebenfalls noch recht grob sein (ca. 20 cm).
Als Nächstes kommt eine Schicht aus Kompost (ca. 20 cm), gerne auch mit Pflanzerde gemischt.
Ganz oben liegt schließlich das Pflanzbett mit hochwertiger Hochbeeterde. Wir empfehlen die Hochbeeterde von Frux.
Wenn du ein kleineres Hochbeet hast, kannst du einfach auf die unterste Schicht mit Ästen, Zweigen und Holzhäcksel verzichten.
Jetzt ist übrigens die allerbeste Zeit, um mit einem Hochbeet zu starten – und wenn du nicht selbst bauen möchtest, findest du bei uns eine große Auswahl an fertigen Hochbeeten in verschiedenen Ausführungen.