So verlängern Sie die Blütezeit von Sommerblumen

So verlängern Sie die Blütezeit von Sommerblumen

Im Moment zeigt sich der Sommer in Elmshorn von seiner heißen Seite. Balkonkästen und Kübel stehen in der prallen Sonne und viele Pflanzen brauchen jetzt besonders viel Aufmerksamkeit. Doch auch wenn sich das Wetter irgendwann wieder dreht und kühlere oder regnerische Tage folgen – mit der richtigen Pflege bleiben eure Sommerblumen bis weit in den Herbst hinein ein echter Blickfang. Die gute Nachricht: Da die ersten Fröste heute meist deutlich später einsetzen als noch vor einigen Jahren, können sich viele Sommerblumen oft noch bis in den Oktober hinein von ihrer schönsten Seite zeigen.

Wenn die Sonne lacht

An heißen Sommertagen freuen sich Sommerblumen über eine Extraportion Aufmerksamkeit. Besonders Pflanzen in Kästen und Kübeln trocknen schnell aus.

Gießt möglichst früh am Morgen oder am Abend. So verdunstet weniger Wasser und die Pflanzen können es optimal aufnehmen.

Gießt immer direkt auf die Erde und vermeidet nasse Blätter und Blüten. Das beugt Pilzkrankheiten vor und hält die Blüten länger schön.

Lieber seltener, dafür durchdringend gießen als täglich nur kleine Mengen. Das regt die Wurzeln an, tiefer zu wachsen, wodurch die Pflanzen Trockenperioden besser überstehen.

Ideal ist abgestandenes Regenwasser aus der Regentonne.

Steht eine extreme Hitzewelle bevor, dürfen Kübel und Kästen in den Mittagsstunden ruhig etwas Schatten bekommen – ein Sonnenschirm oder ein halbschattiger Platz reichen oft schon aus.

Verblühte Blüten sollten regelmäßig ausgeputzt werden. Dadurch bilden die Pflanzen ständig neue Knospen statt Samen und die Blütezeit verlängert sich deutlich.

Düngt regelmäßig. Bei trockener Witterung reichen meist etwas größere Abstände als während regenreicher Phasen.

Ein kleiner zusätzlicher Tipp: Kontrolliert eure Sommerblumen regelmäßig auf welke Blätter oder beschädigte Triebe. Alles, was nicht mehr gesund aussieht, darf entfernt werden. Das verbessert die Belüftung und fördert einen kräftigen Neuaustrieb.

Und wenn der Sommer plötzlich eine Pause einlegt?

Auch wenn aktuell kaum daran zu denken ist – irgendwann kommen meist wieder kühlere Tage oder längere Regenphasen. Gerade wärmeliebende Sommerblumen wie Geranien, Petunien oder Zauberglöckchen (Calibrachoa) leiden dann oft unter zu viel Nässe.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen bleiben sie trotzdem lange attraktiv:

Düngt bei anhaltendem Regen lieber häufiger, dafür mit kleineren Mengen. So werden ausgewaschene Nährstoffe regelmäßig ersetzt.

Stellt Kästen, Kübel und Ampeln möglichst unter einen Dachüberstand oder an einen geschützten Platz, damit die Pflanzen nicht ständig im Regen stehen.

Entfernt verblühte oder matschige Blüten konsequent. Das verhindert Fäulnis und regt die Bildung neuer Blüten an.

Lange, vom Wind oder Regen beschädigte Triebe dürft ihr ruhig kräftig zurückschneiden. Besonders Petunien und Calibrachoa treiben danach meist überraschend schnell wieder frisch durch.

Kontrolliert regelmäßig, ob sich Staunässe in Untersetzern bildet. Überschüssiges Wasser sollte immer abgegossen werden, damit die Wurzeln nicht faulen.

Sollte eine Pflanze trotz aller Pflege eingehen, lohnt sich ein Austausch. Mit einer neuen Sommerblume oder einer bereits herbstblühenden Pflanze bleibt euer Kasten bis zum Saisonende attraktiv.

Mit etwas regelmäßiger Pflege danken euch Sommerblumen den ganzen Sommer über mit einer üppigen Blütenfülle – und oft sogar noch bis weit in den goldenen Herbst hinein.