Kleine Pflanzen – große Wirkung
Wenn die Tage kürzer werden und Ihr wieder mehr Zeit zu Hause verbringt, beginnt die schönste Saison für Zimmerpflanzen. Und dafür braucht Ihr weder viel Platz noch gleich einen großen Urban Jungle: Minipflanzen im gerade einmal 5 cm großen Topf sind kleine Verwandlungskünstler, mit denen Ihr auch auf kleinstem Raum trendig dekorieren könnt.
Gerade in jungen, modernen Wohnungen wirken die Minis besonders schön, wenn Ihr nicht jede Pflanze einzeln betrachtet, sondern mehrere zu kleinen Gruppen zusammenstellt. Sehr angesagt sind schlichte Übertöpfe in Nude-, Sand- oder Schwarztönen. Drei, fünf oder sieben unterschiedliche Minipflanzen auf einem flachen Tablett arrangiert, ergeben im Handumdrehen eine moderne, ruhige Dekoration für Euren Esstisch, Euer Sideboard oder die Fensterbank. Besonders spannend wird es, wenn unterschiedliche Blattformen aufeinandertreffen: Ein kleiner Bogenhanf (Sansevieria) sorgt mit seinen aufrechten Blättern für Struktur, ein Mini-Philodendron bringt Leichtigkeit ins Arrangement und kleine Farne steuern weiches, filigranes Grün bei.
Wer es etwas verspielter mag, kann Minipflanzen auch in kleine Keramikschälchen, Espressotassen oder besondere Vintage-Gefäße setzen. Schön sind außerdem kleine Gruppen in einem offenen Regal. Zwischen Büchern, Kerzen, Bildern und Lieblingsstücken werden die Pflanzen dort zum lebendigen Teil Eurer Einrichtung. Auch ein schmales Tablett auf der Küchenzeile, dem Schreibtisch oder im Badezimmer kann mit wenigen Minis zur kleinen grünen Insel werden.
Und warum nicht einmal statt Gebäck und Pralinen eine kleine Pflanzenlandschaft auf einer Etagere?
Minipflanzen sind außerdem eine schöne Geschenkidee. Zwei oder drei unterschiedliche Pflanzen, ein kleines Tablett und vielleicht ein kleines Windlicht dazu – fertig ist ein persönliches Mitbringsel, das länger Freude macht als ein Blumenstrauß.
Bei aller Dekofreude gilt: Auch die Kleinsten haben ihre eigenen Ansprüche. Der kleine Topf enthält nur wenig Erde und trocknet deshalb schneller aus. Kontrolliert regelmäßig mit dem Finger, ob gegossen werden muss. Meist ist es einfacher, wenn Ihr die Pflanzen taucht, als sie mit der Gießkanne mit Wasser zu versorgen. Vermeidet aber unbedingt Staunässe. Und wählt den Platz passend zur jeweiligen Pflanze – Farne mögen es beispielsweise lieber halbschattig, während Bogenhanf ausgesprochen unkompliziert ist und eigentlich überall gut zurechtkommt.